Vokalensemble Tradiophon

Das Vokalensemble "Tradiophon" ist ein neues Ensemble aus dem Raum Basel, das sich aus professionellen Sängern zusammenstellt. Der Schwerpunkt dieser Formation liegt auf dem experimentellen Umgang mit Traditionen, vor allem in Bezug auf die Aufführungspraxis. Stilisch konzentriert sich das Ensemble auf spätromantische acapella-Musik, acapella-Musik des 20. Jahrhunderts und Spärtomantische Werke für Chor und Orchesterwerke.
Das Vokalensemble pflegt einen experimentellen Umgang mit der Musik der Spätromantik. Die Besetzung, der Räume und die Instrumentation werden als Instrument verwendet, um diese Musik ins 21. Jahrhundert und die zeitgenössische Kultur zu übertragen.

vergangene Projekte

April 2020

Zum 150. Geburtstag Hermann Suters haben wir zum ersten Mal ausgewählte Acapella-Werke für Männerchor aufgenommen. Eine Zusammenarbeit mit dem Reveille-Chor der Basler Liedertafel. Die CD kann man bei mir im Kontakt-Formular bestellen, oder auf allen Streaming-Plattformen anhören. 

Hermann Suter - CD
Dezember 2019
Eine Zusammenarbeit mit dem Theater-Orchester Biel Solothurn und dem Solothurner Mädchenchor. Zwei Weihnachtsgeschichten der besonderen Art: Das «Oratorio de Noël» von Camille Saint-Saëns orientiert sich stilistisch am Lyrismus der französischen Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts. Bei der fast hundert Jahre später entstandenen «Cantate de Noël» handelt es sich um Arthur Honeggers letztes Werk, das thematisch viele bekannte Weihnachtslieder zum Klingen bringt.
Französische Weihnachten
September 2019
In Zusammenarbeit mit dem Reveille-Chor der Basler Liedertafel führten wir im Rahmen eines Atelier-Konzert ausgewählte Werke Hermann Suters auf. Es folgte die Aufnahme-Session für unsere CD-Produktion.
Hermann Suter - Werke für Männerchor Acapella
Dezember 2018

Als Teil des Konzertprogramms Mimaamaquin des MusikWerks Luzern führten wir die "quatre motets pour le temps de Noël" von Francis Poulenc auf.

Mimaamaquim
September 2018
 
Eine Gegenüberstellung der Musik der beiden Basler Komponisten Hans Huber und Lukas Huber

Lenz- und Liebeslieder op. 72, Hans Huber
Fallbeispiele und Amen, Lukas Huber
Du-, Er-, Sie-, Es, Wir-, Ihr-, Sie-Ich, Lukas Huber (UA)

Die beiden Basler Komponisten Hans Huber (1852–1921) und Lukas Huber (*1990) trennen mehr als hundert Jahre. Beide sind in ihrem Schaffen prägende Musikerpersönlichkeiten der Stadt Basel. Im Programm «Huber2» erlebt man den Kontrast der Musik Basels von heute bis über das letzte Jahrhundert hinaus.
Huber im Quadrat
Juni 2018
« … lass ausruhn mich von Lust und Not, bis dass das ew’ge Morgenrot den stillen Wald durchfunkelt.» — F. Eichendorff: «Der Einsiedler»

Ein Programm rund um das suchende und rastlose Wandern in der Welt, das Verlorensein in der Einsamkeit und das ersehenden der Erlösenden Ruhe. Mit den zwei Gesängen, op. 144 (Requiem und Einsiedler) von Max Reger, den fünf Gesängen op. 104 von Johannes Brahms und Nichts im Nichts / Licht im Licht von Lukas Huber
Einsiedler
Dezember 2017
Träume, Albträume, Träumereien und Wahnvorstellungen...

Im Programm "Von Schlaf und Wahn" begiebt sich das professionelle Vokalensemble Tradiophon auf eine Reise durch msystische, sanfte und auch panische Traumwelten. Neben der Uraufführung von "Fallbeispiele und Amen" des Basler Komponisten Lukas Huber waren die drei spätromantischen Werke "Oma Maa" und Snöfrid" von Jean Sibelius sowie "Søvnen" von Carl NIelsen in einer Bearbeitung für Elektronik von Robert Torche zu hören.
Von Schlaf und Wahn
Februar 2017
Das Vokalensemble Tradiophon widmete sich der Musik Frankreichs zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Das junge Ensemble präsentierte ein Programm für 16 Stimmen mit den "Songs of Ariel" von Frank Martin, Werken von Francis Poulenc, Claude Debussy, Darius Millhaud, César Geoffray und "Sur les Lagunes" von Hector Berlioz/Clytus Gottwald. Es war ein Programm, in dem sich lustige Melodien, malerische Klangflächen und grosse Harmoniegebilde abwechseln und den Zuhörern ein besonderes Erlebnis geboten haben.
Sur les lagunes
Juni 2016
Das erste Programm des Vokalensemble Tradiophon bestand aus Werken von Sibelius, Bruch, Rautavaara, Eben und weiteren Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die spätromantische Acapella-Musik bildete den stilistischen Kern des professionellen Vokalensembles. „Mondtraum“ war ein Programm mit unbekannten aber sehr spannenden Aacapella-Werken, mit Texten die von Zauberei, Fabelwesen und Natrugewallten handeln und in malerischer Musik umgesetzt wurden.
Mondtraum
© 2017 by Sarah Hänggi 
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